Tag 1Eine Zelle, zwei Vorkerne.
Am Tag nach der Befruchtung liegen in der Eizelle zwei Vorkerne, einer von der Eizelle, einer vom Spermium. Im Labor wird das 16 bis 18 Stunden nach der Befruchtung geprüft.1 Verschmelzen die Vorkerne, entsteht die Zygote, die erste Zelle des Embryos. Das Ganze ist etwa einen Zehntelmillimeter groß und von einer Hülle umgeben, der Zona pellucida.
1 Zelle · ≈ 0,1 mm
Tag 2Zwei Zellen, dann vier.
Die Zygote teilt sich, ohne zu wachsen: Die Zellen werden mit jeder Teilung kleiner, der Embryo bleibt so groß wie die Eizelle. Etwa 44 Stunden nach der Befruchtung sind es meist vier Zellen.2
2 → 4 Zellen
Tag 3Acht Zellen.
Am dritten Tag hat ein Embryo, der sich regelmäßig entwickelt, etwa acht Zellen.2 Übertragen wird zwischen dem zweiten und dem fünften Tag nach der Punktion; wann, entscheiden wir mit Ihnen nach der Entwicklung der Embryonen.3
≈ 8 Zellen
Tag 4Die Morula: eine Maulbeere.
Die Zellen rücken eng zusammen, ihre Grenzen verschwinden fast: die Kompaktion.2 Der Embryo sieht jetzt aus wie eine kleine Maulbeere, lateinisch „morula“. Daher unser Name.
≈ 16 Zellen · Kompaktion
Tag 5Die Blastozyste.
Im Inneren entsteht ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum. Die äußere Zellschicht wird später zur Plazenta, die innere Zellmasse zum Kind. Am fünften Tag sind es im Mittel etwa 60 Zellen. Nicht jeder Embryo kommt so weit: In einer Laborstudie erreichten 42 Prozent der normal befruchteten Embryonen dieses Stadium.4
≈ 60 Zellen · Hohlraum
Tag 6Schlüpfen und Einnisten.
Die Blastozyste dehnt sich aus, die Hülle wird dünn und reißt: Der Embryo schlüpft. In der Gebärmutter nistet er sich meist acht bis zehn Tage nach dem Eisprung ein.5 Ob das gelungen ist, zeigt ein Bluttest etwa zwei Wochen nach dem Transfer.6
Schlüpfen · Einnistung