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FimbriaFrauenärztinnen · Berlin

Vorsorge.

Was die gesetzliche Krankenkasse in der Früherkennung bezahlt, in welchem Alter und wie oft. Die Teilnahme ist freiwillig; Nutzen und Grenzen jeder Untersuchung besprechen wir mit Ihnen.

Vorsorgetermin buchen

Nach Alter

20–34Jahre

Abstrich, jedes Jahr

Zellabstrich vom Gebärmutterhals (Pap-Test) und Untersuchung der Genitalorgane, einmal im Jahr.1

unter 25Jahre

Chlamydien, jedes Jahr

Ein Test auf Chlamydien, einmal im Jahr bis zum 25. Geburtstag.3

30+Jahre

Brust, jedes Jahr

Abtasten von Brust und Achselhöhlen, dazu eine Anleitung zum Selbstabtasten.3

35+Jahre

Ko-Test, alle drei Jahre

Pap-Abstrich und HPV-Test aus derselben Probe, statt des jährlichen Abstrichs.1

50–75Jahre

Mammographie, alle zwei Jahre

Im Mammographie-Screening-Programm, seit Juli 2024 bis 75 Jahre.4

Gebärmutterhals­krebs: das Programm.

Seit 2020 gibt es ein organisiertes Früherkennungsprogramm. Die Krankenkasse schreibt Sie ab 20 alle fünf Jahre an und legt eine Information des Gemeinsamen Bundesausschusses bei.1

20 bis 34 Jahre

Einmal im Jahr ein Zellabstrich vom Gebärmutterhals (Pap-Test), dazu die Untersuchung der Genitalorgane.1

Ab 35 Jahren

Alle drei Jahre der Ko-Test: Pap-Abstrich und HPV-Test aus derselben Probe. Ist das Ergebnis unauffällig, genügt der nächste Ko-Test nach drei Jahren.2

Jedes Jahr, unabhängig davon

Unabhängig vom Programm können Sie ab 20 wie bisher einmal im Jahr eine gynäkologische Untersuchung in Anspruch nehmen, soweit sie nicht schon im Programm stattgefunden hat.2

So wird der Abstrich genommen

Mit einem kleinen Spatel und einer Bürste nimmt die Ärztin behutsam Zellen vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhalskanal.5 Wo genau, zeigt das Modell in 3D.

Brust.

Ab 30 tasten wir einmal im Jahr Brust und Achselhöhlen ab und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Brust selbst abtasten.3 Von 50 bis 75 Jahren haben Sie alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammographie im Screening-Programm.4

50–75

Die obere Altersgrenze des Mammographie-Screenings wurde zum 1. Juli 2024 von 69 auf 75 Jahre angehoben.4 Die Mammographie selbst findet in einer Screening-Einheit statt, nicht in unserer Praxis; Ihre Fragen dazu beantworten wir gern.

Chlamydien, bis 25

Junge Frauen können sich bis zum Ende des 25. Lebensjahres einmal im Jahr auf Chlamydien testen lassen.3 Sprechen Sie uns bei der Vorsorge darauf an.

HPV-Impfung

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung gegen Humane Papillomviren für alle Kinder von 9 bis 14 Jahren mit zwei Impfungen. Wer sie verpasst hat, holt sie bis 17 nach, dann mit drei Impfungen.6 Wir impfen in unserer Praxis; bringen Sie bitte den Impfpass mit.

Was wir nicht anbieten.

Einen Ultraschall der Eierstöcke zur Krebsfrüherkennung bieten wir nicht als Vorsorge an. Der IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes bewertet ihn als „negativ“: Ein Nutzen ist nicht erkennbar, es gibt aber Hinweise auf Schäden durch Fehlalarme und unnötige Operationen.7

Haben Sie Beschwerden, ist ein Ultraschall etwas anderes: Dann gehört er zur Untersuchung, und die Krankenkasse bezahlt ihn. Mehr auf der Seite Kosten.

Quellen Stand Oktober 2026

  1. Gemeinsamer Bundesausschuss: Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
  2. Gemeinsamer Bundesausschuss: Versicherteninformation Gebärmutterhalskrebs-Screening, Frauen ab 35 (PDF, Stand 2025)
  3. Gemeinsamer Bundesausschuss: Früherkennungsuntersuchungen im Überblick
  4. Bundesministerium für Gesundheit: Mammographie-Screening (für alle Frauen von 50 bis 75 Jahren)
  5. AOK: Pap-Abstrich – so wichtig ist die Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge
  6. Bayerisches Ärzteblatt 9/2025: HPV-Impfung nach Empfehlung der STIKO (PDF)
  7. IGeL-Monitor: Merkblatt Ultraschall der Eierstöcke zur Krebsfrüherkennung (PDF)